Wie stellt der Augenarzt die Diagnose?

Die Bestimmung des Sehvermögens und die Untersuchung des Augenhintergrundes, um mögliche Ablagerungen (Drusen), Gefässveränderungen und ausgetretene Flüssigkeiten zu erkennen, bilden die Basis der Diagnostik.

Zunehmend an Bedeutung gewinnt heute die optische Kohärenztomografie (OCT), ein ähnliches Prinzip wie die Ultraschalluntersuchung. Mit Licht anstatt mit Ultraschall wird bei dieser bildgebenden Untersuchung ein optischer Schnitt durch die Netzhaut gelegt, um die Beschaffenheit der Netzhaut und eventuell ausgetretene Flüssigkeiten nachzuweisen. Eine OCT-Untersuchung ist absolut schmerzfrei und gesundheitlich unbedenklich.

Eine wichtige Zusatzuntersuchung ist die Fluoreszenzangiografie. Dabei wird ein Farbstoff in die Armvene gespritzt, der sich im gesamten Blutkreislauf, einschliesslich der Augen, verteilt. Durch Beleuchtung dieses Farbstoffes im Augenhintergrund entsteht ein Bild, das krankhafte Gefässe und ausgetretene Flüssigkeit sichtbar macht.

Anhand dieser Untersuchungen kann der Augenarzt die Diagnose stellen und eine entsprechende Behandlung beginnen.